Alle Bergprodukte

Vielfalt auf dem Teller: Lokale Produkte und Spezialitäten aus den Bergen – von Produzenten, die die Schweizer Berghilfe unterstützt hat.

Alpkäse Selva

Vals/GR

Kein Alpkäse schmeckt wie der andere. Die Zusammensetzung der Gräser, Kräuter und Blumen auf der Alpwiese machen den Unterschied. Und natürlich das individuelle Rezept eines jeden Käsers. Martin Capaul, Senn auf der Alp Selva ob Vals, hat offenbar ein gutes Händchen. Sein Alpkäse ist schon mehrfach ausgezeichnet worden.

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Alpschwein-Speck

Tschiertschen/GR

Seit jeher nehmen die Älpler im Sommer nicht nur Kühe auf die Alp, sondern auch Schweine. Denn diese verwerten die Molke, die bei der Käseproduktion anfällt. Daneben fressen sie auch Gräser und Bergkräuter, die ihrem Fleisch ein kräftiges Aroma verleihen. Metzger Adrian Hirt macht daraus einen herrlichen Alpschwein-Speck, ganz ohne Pökelsatz.

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Appenzeller Ziegenfrischkäse

Gonten/AI

Albert Koch war ein Pionier. Bereits Mitte der 1970er Jahre – als erster in der Schweiz – konzentrierte sich der innovative Bergbauer auf ein damals noch kaum konsumiertes Produkt: Ziegenmilch. Mittlerweile führt sein Sohn den Betrieb, und die diversen Produkte aus der Milch der typischen weissen Appenzeller Ziegen kann man bei den Grossverteilern kaufen.

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Berghonig

Oberrickenbach/NW

In den extensiv bewirtschafteten, artenreichen Alpenwiesen finden die Bienen eine grosse Vielfalt an Blumen, darunter viele, die nur hier oben wachsen. Das verleiht dem Berghonig, wie ihn die Imkerinnen und Imker des Bienenzüchtervereins Nidwalden produzieren, eine spezielle Note.

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Bergkartoffeln aus dem Albulatal

Filisur/GR

Early Rose, Rote Emalie oder Maikönig: Das sind nur drei der fast 40 Kartoffelsorten – darunter einige Raritäten –, die im Albulatal auf 1000 Meter über Meer angebaut werden. Es gibt sie in allen Formen und Farben und für die unterschiedlichsten Zubereitungsarten.

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Bergkräuter-Öl

Brienz/BE

In der Alpinen Permakultur auf der Schweibenalp werden Gemüse, Obst, Kräuter und Pilze angebaut – in Mischkulturen und ohne Pestizide, ganz nach dem Vorbild der Natur. Die Kräuter werden zu Tees, Würzmischungen oder auch zu aromatischen Ölen weiterverarbeitet.

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Bergmilch-Joghurt

Einsiedeln/SZ

Erstklassige Milchprodukte aus feinster Einsiedler Bergmilch – das hat sich die Milchmanufaktur Einsiedeln auf die Fahne geschrieben. Hergestellt werden Bergmilch-Joghurts und diverse regionale Käsespezialitäten. Die Milch dazu stammt von rund 60 Bauernbetrieben aus der Region.

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Biera Engiadinaisa

Tschlin/GR

Das Unterengadin hat keine Biertradition. Und doch wird hier seit bald 15 Jahren eines der besten Schweizer Bio-Biere gebraut. Vom «Tschliner» gibt es vier Sorten: ein Helles, ein Dunkles, ein Weizen und ein Indian Pale Ale Craft-Beer. Alle hergestellt aus Bergquellwasser und bestem Berggetreide, das auf den Feldern in der Region wächst.

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Büffelmozzarella

Gohl/BE

Ursprünglich stammt Büffelmozzarella aus Italien. Seit einigen Jahren wird er aber auch in der Schweiz produziert. Immer mehr Milchbauern setzen auf Wasserbüffel, so auch die Entlebucher Bergbäuerin Anita Lerch. Denn Büffelmilchprodukte erzielen einen besseren Preis und erfreuen sich wegen ihrer besseren Verträglichkeit wachsender Beliebtheit.

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Bündner Bergfleisch

Tschiertschen/GR

Früher war Trockenfleisch für die Bergbauern ein Grundnahrungsmittel, weil es energiereich und lange haltbar war. Nach dem gleichen Rezept wie damals sein Urgrossvater stellt Adrian Hirt, Metzger im Schanfigg, heute sein Bergfleisch her: Aus einem Edelstück des Rinds, das er in einer Rotweinbeize ohne Zusatzstoffe wie Pökelsalz einlegt und anschliessend lufttrocknen lässt.

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Caramel au beurre salé

Troistorrents/VS

Im Val d’Illiez haben sich rund 60 Produzenten zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen und verkaufen ihre Produkte gemeinsam im eigenen Ladenlokal mit dem Namen «La Cavagne». Es gibt diverse Sorten Alpkäse, verschiedene Molkereiprodukte, Trockenwürste, Eingemachtes und Konfitüren, Schokolade und Caramel.

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Chili-Schafkäse

Entlebuch/LU

Es muss nicht immer griechischer Feta sein. Auch in den Schweizer Bergen werden Salzlakekäse aus Schafmilch hergestellt. Zum Beispiel bei der Emscha im Entlebuch. Der Füürabe-Chäs hat es in sich: Mit Chili versehen ist dieser Schafkäse im Salat oder als Apéro-Häppchen eine rassige Alternative zu Feta.

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Dinkelmehl

Hauteville/FR

Dinkel ist ein robustes Getreide, das auch unter rauen Klimabedingungen in Höhenlagen von bis zu 1400 Metern gut gedeiht. Das Urgetreide der Alpennordseite erfreut sich heute als Alternative zu Weizen wachsender Beliebtheit. Davon profitiert auch Familie Pasquier, die im Greyerzerland Bio-Dinkel anbaut.

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Etivaz AOP

Etivaz/VD

Wenn ein Käse das Prädikat «Regionale Spezialität» verdient, dann der Etivaz AOP. Er wird in den Alphütten von rund 70 Produzenten hergestellt, im Kupferkessel über dem Holzfeuer. Die Rohmilch dazu stammt von rund 2800 Kühen, die auf den Alpweiden in und um Etivaz grasen.

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Federkohl

Rüschegg/BE

Lange in Vergessenheit geraten, ist der Federkohl heute wieder ein beliebtes Wintergemüse. Weil er Temperaturen von bis zu minus 15 Grad aushält, eignet sich der Federkohl auch für den Anbau in höheren Lagen. Zum Beispiel auf den Feldern von Familie Zbinden in Rüeschegg im Schwarzenburgerland.

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Glarner Schabziger

Glarus/GL

Der Glarner Schabziger ist das älteste Markenprodukt der Welt. Bereits vor 555 Jahren wurde das Rezept, mit dem aus Glarner Bergmilch und blauem Bockshornklee der würzige Schabziger hergestellt wurde, markenrechtlich geschützt. Noch heute produziert die Geska AG nach diesem Rezept das berühmt-berüchtigte Stöckli. Daneben werden eine Reihe weiterer Produkte wie Zigerbutter, Zigerstreuwürze, Frischkäse und Bratbutter für den in- und ausländischen Markt produziert.

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Gran Alpin Mehl

Tiefencastel/GR

Der Bergackerbau ist in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen, weil er im steilem Gelände aufwändig ist. Doch der Anbau von Getreide trägt zu einer ökologisch und wirtschaftlich vielseitigen Berglandwirtschaft bei. Die Genossenschaft Gran Alpin setzt sich seit 30 Jahren für den Erhalt des Bergackerbaus im Bündnerland ein und produziert Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel, Hafer und Buchweizen in Bio-Qualität.

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Grappa

Mergoscia/TI

Im Tessin und in Norditalien galt er früher als «Armeleuteschnaps». Heute ist Grappa eine Feinschmecker-Spirituose. Gebrannt wird er aus den ausgepressten, vergorenen Weintrauben, dem sogenannten Trester. Moreno Wildhaber destilliert seinen Grappa aus Americano-Trauben, die in einem Rebberg am Ufer des Verzasca-Stausees wachsen.

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Hirsch-Hackfleisch

Semsales/FR

Herbstzeit ist Wildzeit, und die Nachfrage nach einheimischem Hirschfleisch gross. Doch die Schweizer Jäger können nur etwa 20 Prozent des Bedarfs decken, fast der gesamte Rest des Fleischs muss importiert werden. Familie Maillard hat die Chance erkannt und ihren Betrieb auf Hirschzucht umgestellt. Die Hirsche leben – wie ihre wilden Verwandten – unter freiem Himmel.

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Kastanienhonig

Soazza/GR

In Soazza im Misox stehen die ältesten Edelkastanien der Schweiz. Die Stiftung Fondazione Paesaggio Mont Grand Die riesigen Bäume geben aber nicht nur Unmengen Marroni. Den Nektar ihrer Blüten verarbeiten die Bienenvölker zu feinem Kastanienhonig.

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Kornblumen

Le Prese/GR

Die Kornblume war früher oft in Getreidefelder anzutreffen, was ihr ihren Namen einbrachte. Überdüngung und Unkrautvernichter haben sie aber mehr und mehr verdrängt. Bei Reto Raselli im Puschlav wachsen sie heute noch in Hülle und Fülle. Ihre leuchtend blauen oder rosaroten Blütenblätter sind essbar und lassen jedes Gericht schöner aussehen.

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Kürbis

Oberfrittenbach/BE

Weil sie von der Milchwirtschaft nicht mehr leben konnten, beschloss die Bergbauernfamilie Mosimann auf Bio-Gemüseanbau umzustellen und fand so eine für das Berggebiet aussergewöhnliche Marktnische. Diverse Salate, verschiedene Rüebli-, Kohl- und Kürbissorten und viele weitere Sommer- und Wintergemüse sind im Angebot. Und werden auf Bestellung im Raum Emmental sogar nach Hause geliefert.

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Leindotter

Villarlod/FR

Seinen Namen trägt der Leindotter, weil er bevorzugt in Lein-Äckern wächst. Heute als Unkraut verkannt, war der Leindotter über Jahrhunderte eine bedeutende Nutzpflanze. Seine Samen dienten als Zugabe im Brot oder zur Gewinnung von Speiseöl. Jean-Marc Pittet hat den Leindotter wiederentdeckt und baut das «Unkraut» auf seinen Feldern in den Freiburger Voralpen an.

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Quittenlikör

Oberschan/SG

Familie Gabathuler baut auf ihrem Betrieb in der Region Werdenberg Obst und Beeren an. In der hofeigenen Brennerei machen sie aus Kirschen, Äpfeln, Birnen, Zwetschgen, Quitten, Brombeeren und Himbeeren diverse Schnäpse und Liköre. Die sonnige Lage hoch über dem Rheintal eignet sich nicht nur für den Anbau von Obst, sondern auch von Reben, aus denen Gabathulers Wein keltern.

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Rahm aus Bergmilch

Saland/ZH

Im Zürcher Berggebiet haben sich über 20 Käsereien zusammengeschlossen, um ihre Produkte aus Zürcher Oberländer Bergmilch unter dem Label «natürli» gemeinsam zu vermarkten. Im Angebot sind neben Milch, Rahm und Joghurt über 200 Käsesorten.

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Rosmarin

Ebnat-Kappel/SG

Die Toggenburger Kräuterfrauen, das sind sechs Frauen, die auf ihren Bio-Bergbauernhöfen rund 50 verschiedene Tee- und Küchenkräuter anbauen und verarbeiten. Vom Rosmarin über verschiedene Minzsorten bis zu Goldmelisse und Rosenblüten. Erhältlich sind die getrockneten Kräuter einzeln oder als Gewürz- und Teemischungen.

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Saibling

Cumbel/GR

Dieser Fisch schnuppert gern Höhenluft. Schon im Mittelalter entdeckten unsere Vorfahren, dass der Seesaibling in höheren Lagen bestens zurecht kommt, und setzten die Fischart in hunderten von Bergseen aus. Heute kommt der Seesaibling als Wild- wie auch als Zuchtfisch in der Schweiz vor. In der Alpenfischzucht Lumare im Val Lumnezia wachsen die Seesaibling in frischem Quellwasser auf.

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Toggenburger Pecorino

Unterwasser/SG

In der Käserei Stofel wird die Kuh-, Ziegen- und Schafmilch von 17 Bergbauern aus der Region zu hochwertigen Produkten verarbeitet. Um die 30 verschiedene Käsesorten sind im Angebot, viele davon in Bio-Qualität, vom Blauschimmelkäse über den Chèvre bis zum Toggenburger Pecorino.

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Toggenburger Süssmost

Wattwil/SG

Der Obstbauverein Toggenburg betreibt auf dem Rickenhof in Wattwil eine gemeinschaftliche Mostpresse. Wer im Garten einen Apfelbaum hat, kann seine Ernte vorbeibringen und zu Süssmost verarbeiten lassen. Zu kaufen gibt es den Toggenburger Most in verschiedenen Hofläden der Region.

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Vacherin Mont d'Or

Ballaigues/VD

Der Vacherin Mont d'Or ist nicht nur eine regionale, sondern auch eine saisonale Spezialität. Er ist nur von Mitte September bis Mitte April erhältlich. Hergestellt wird er von gerade einmal einem dutzend Produzenten im Waadtländer Jura. Seinen unvergleichbaren Geschmack verdankt er dem Fichtenholzring, in dem er reift.

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Walliser Aprikosen

Nendaz/VS

Mitte des 19. Jahrhunderts brachte ein Botaniker die ersten Aprikosenkerne aus Frankreich ins Wallis und pflanzte sie in seinem Garten an. Heute werden in vielen Teilen des Unterwallis und bis auf 1000 Meter über Meer Aprikosen angebaut. Sie werden nicht nur frisch verzehrt, sondern zu diversen Produkten wie etwa Aprikosen-Likör verarbeitet.

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Würzbeutel

Le Prese/GR

Sie sehen aus wie Tee und lassen sich wie Bouillon-Würfel verwenden: Die Würzbeutel von Reto Raselli. Seit über 30 Jahren baut der Bergbauer im Puschlav verschiedenste Bio-Kräuter an. Die Würzbeutel aus Bergkräutern und -blüten enthalten keine künstlichen Geschmacksverstärker und können vielseitig genutzt werden.

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